GeoTWAIN

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German(ic) Place Names in the American Midwest und GeoTwain

20. April 2015

Das Forschungsprojekt von Stefan Fuchs“German(ic) Place Names in the American Midwest“ hat einen Datensatz von historischen Ortsnamen germanischen Ursprungs im mittleren Westen der USA ergeben, das von heute an in der GeoTwain-Suchmaschine für historische Ortsnamen verfügbar ist.

GeoTWAIN 2.0

18. Juli 2013

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Nach so vielen Monaten Arbeit habe nun heute stolz GeoTWAIN 2.0 veröffentlicht! Es ist mittlerweile ein voll ausgestattete Ortssuchmaschine mit Fokus auf historischen Ortsnamen. Alles weitere kann man hier nachlesen. Viel Spaß damit!

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GeoTwain 1.1

14. Mai 2012

Nachdem ich schon vor einer ganzen Weile GeoTWAIN einen komplett neuen Anstrich und eine benutzbarere Oberfläche verpasst habe, und es jetzt, nachdem wir den Server gewechselt haben jetzt auch endlich halbwegs funktioniert, sollte ich hier den Artikel auch mal Aktualisieren. Dazu, was GeoTwain ist, mal hier einen Text, den wir eigentlich für die Seite des Exzellenz-Clusters vorgesehen haben, der dort aber aus unerfindlichen Gründen immer noch nicht steht:

Die erste Hürde, die für eine räumlichen, kartenbasierte Analyse von Daten zu überwinden ist, ist die Georeferenzierung der vorhanden Quellen: Jedem Ort muss eine – im Idealfall – eindeutige Koordinate zugewiesen werden. Das HRA-Büro im Karl-Jaspers-Centre hat etwa die UTM-Koordinaten 49.409878°/8.689798°. Das in der HRA entwickelte GeoTWAIN liefert dem Wissenschaftler ein webbasiertes Werkzeug an die Hand, das die Georeferenzierung per Interview vereinfacht, und damit den Einstieg in die Darstellung und Analyse mittels (Historischen) Geographischen Informationssystemen ((H)GIS) erleichtert.

Das Tool GeoTWAIN führt nach dem Upload einer Tabelle mit Ortsnamen ein kartengestütztes Interview mit dem Benutzer durch, bei dem zu jeden Namen der wirklich gemeinte Ort mit seinen Koordinaten ermittelt werden kann. Hierbei greift GeoTWAIN auf unterschiedliche Gazetteers (Ortsnamensverzeichnisse samt Koordinaten) zurück und wertet diese vorab aus, um sich überlappende Ergebnisse durch unterschiedliche regionale oder zeitliche Schreibweisen zu verhindern. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Abfrage mittels Google Maps (Google Maps API) und ähnlichen Services, die nur den jeweils „wichtigsten“ Ort anzeigt, liefert GeoTWAIN mehrere, nach Relevanz gestaffelte Ergebnisse. So ist sichergestellt, dass auch ein aus Sicht Googles „niederrangiges“ Neustadt unter mehreren hundert Neustadts in Deutschland gefunden wird; ebenso die Heidelbergs in Südafrika. Das Ergebnis kann u.a. als Google Earth kompatible .kml/.xml-Datei mit Zeitangaben (time stamps) heruntergeladen oder direkt in Google Earth betrachtet werden.

Die Erweiterung „2Flowers“  ermöglicht eine statistische Visualisierung nach Häufigkeit des Vorkommens der einzelnen Ortsnamen. An einer Schnittstelle zur Abfrage per Webservice wird aktuell gearbeitet. Um auch lateinischen Ortsnamen ihr aktuelles Äquivalent inklusive Koordinaten zuordnen zu können, wird aktuell in Zusammenarbeit und freundlicher Unterstützung der Bayerischen Staatsbibliothek München im Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ) eine Einbindung der dreibändigen Großausgabe des „Orbis Latinus“ (1972) umgesetzt. „Orbis Latinus Online“ liefert neben einer Umsetzung der Druckfassung in eine Datenbank samt Georeferzierung auch umfassende Kommentar-/Wikifunktionen, um Unschärfen, Aktualisierungen und Ergänzungen abbilden zu können. Die Datenbank befindet sich aktuell im Betatest und wird nach der endgültigen Freigabe durch die Rechteinhaberin frei im Netz verfügbar sein. Weiterhin soll die Orbis-Latinus-Datenbank über Webservices den Gazetteer für HGIS-Erweiterung der Regesta-Imperii-Datenbank bilden.

Ich bin Dankbar für jeden, der das Ding mal ausprobiert und eventuell seine Eindrücke schildert. Die nächste Version ist jedenfalls schon in der Mache!

www.geotwain.uni-hd.de

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GeoTWAIN ist da!

16. März 2010

GeoTWAIN ist ein Tool, dass von der vom Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“ der Universität Heidelberg bereit gestellt wird. Es befindet sich gerade in Beta-Testphase scheint mir aber schon gut zu funktionieren.
Was soll geoTWAIN können? Es handelt sich um ein Tool, das aus einer Tabelle mit Daten automatisch eine KML bastelt – ähnlich dem KML-Ersteller von Earthpoint, nur bislang mit viel weniger Features – dafür mit einem, das Earthpoint nicht bietet, und das zugleich das Hauptanliegen von GeoTWAIN ist: Man kann anstatt von Koordinaten einfach Orts- bzw. Städtenamen angeben – GeoTWAIN sucht dann in diversen Datenbanken nach passenden Orten und stellt sie einem zur Auswahl.
Das Projekt ist ganz neu Online gegangen und befindet sich erst in der Version 0.3b – aber das Hauptfeature, die Ortsfindung funktioniert schon ziemlich gut!

Beteiligte bzw. Herausgeber des Tools sind Matthias Arnold, Konrad Berner, Peter Gietz, Kilian Schultes und Dr. Roland Wenzlhuemer. Auch meine Wenigkeit arbeitet ein einem Tool, dass seinerseits demnächst ein Bestandteil von GeoTWAIN sein wird!

Weitere Informationen folgen…

http://www.geotwain.uni-heidelberg.de