Technisches

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GeoCrunch

15. März 2017

Ein Kollege von mit hat als Bachelor Arbeit ein Tool entwickelt, dass in allen Möglichen Dateien (Bildenr, Tabllen, Texten usw.) nach Koordinaten sucht und diese auf einer Karte zeigt:

https://github.com/hashmich/GeoCrunch

Katgegorien: GIS Software

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gvSIG – Eine Alternative zu QGIS?

15. März 2017

gvSIG ist ein Open Source GIS, das eventuell die bessere Alternative zu QGIS sein könnte.

Laut den Entwicklern sind die Stärken und Schwächen gegenüber QGIS folgende:

+ sehr viel performanter (auch als ESRI)

+ bessere Trennnung von Daten und Darstellung, man kann viele Views zu einem Datensatz bestimmen

+ Man kann auch Daten einlesen und zeichnen lassen ohne Bezugsystem zu definieren (wie es bei Grabungsdaten häufig ist, die einfach von einem Messpunkt ausgehen z. B.)

+ Es verwendet wie QGIS Grass GIS für viele Berechnungen aber versteckt dessen hermetische Konzepte so, dass auch nicht Eingeweihte die Funktionen nutzen können

– QGIS bietet sehr viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten für die Druckblätter der Karten

Ich habe es selbst noch nicht benutzt, also keine Ahnung ob ich das bestätigen kann, aber aber ich habs mir gestern von einem der Entwickler lange zeigen lassen (auch den Code zum Teil) und es wirkte recht überzeugend.

Es findet sich hier http://www.gvsigce.org, heißt gvSIG Community Edition (SIG = es. für GIS), und ist die Weiterentwicklung des offiziell nicht mehr weiter entwickelten gvSig das ursprünglich für ein paar Millionen von der Region Valencia entwickelt worden ist.

Shoothill Time Map Berlin

7. Juni 2013

Nnn ja – durch eine bewegliche Lupe auf einem Luftbild auf die Vergangenheit der Stadt in Form von alten Stadtplänen zu blicken sieht erstmal hübsch aus – ist aber im Grunde genommen nichts Besonderes, und schon gar nichts was eine sinnlose Technologie wie MS Silverlight rechtfertigen würde. Das selbe könnte man in maximal einer Woche mit Openlayers und Javascript basteln, und jeder könnte es sich ansehen, ohne sich irgendwelche Totgeburten von Microsoft installieren zu müssen.

Auch das Andere Beispiel – Interactive Battle of Britain erscheint wenig überzeugend. Schon seltsam, dass Firmen mit solchem Kram viel Geld und sogar Preise verdienen…

 

Time Map Berlin | Shoothill – Bing Maps, Bespoke Software Solutions, GIS, Data Visualisations, Deep Zoom.

Giscraft

15. November 2012

Eine ganz neue Seite über HGIS: Hier kann man zum einen ein wunderbares KML über die Entwicklung der transsibirischen Eisenbahn anschauen – und zum Anderen ein paar Tutorials zum Thema HGIS. Mal sehen, was sonst noch so kommt!

Giscraft.

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EventMap

20. Juli 2012 | 11. Dezember 2015

Ein weiteres System zur Darstellung historischer Sachverhalte bzw. um mit Karten Geschichten zu erzählen. „An EventMap is a sequence of annotated maps produced by a GIS system and controlled by a Timeline: each map corresponds to a time interval, and together a map and a time interval represent an Event. The Timeline makes it possible to navigate event sequences and observe changing event patterns over time; the patterns depend on the query posed to the GIS system.“ (Aus dem entsprechenden Paper auf der dh2012 von den Entwicklern von der Colgate University, USA)

Instead of thinking of an EventMap as a sequence of maps each corresponding to a time interval and annotated by a web page, one can think of it as a sequence of pages each annotated by a map.

Kurz und gut, auch hiermit kann man Karten-Geschichten mit Timeline erzählen. Irgendwann werde ich das Mal im Deatil testen, aber es zumindest schon mal ziemlich abschreckend, dass man scheinbar die Software nicht herunterladen und sich selbst installieren kann, sondern seine Daten bei ihnen hosten lassen muss. Außerdem scheint es keinen gescheiten Geocoder dabei zu geben.

http://www.n-topus.com/eventMap/

Update 12/2015: Das Projekt scheint tot zu sein!

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Neatline

19. Juli 2012

Gerade auf der Digital Humanities Conference kennengelernt: Netaline. Eine Software zum Erstellen von kleinen hübschen interaktiven Online Karten (basierend auf Omeka). Es wirkte bei der Präsentation zunächst sehr vielverspechend -> eine ausführlicher Test wird folgen, dessen Ergebnisse hier zu lesen sein werden.

Herkunft: University of Virginia Library

Netaline

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Using DavidRumseys – MrSid zu Tiff Konvertieren

9. Juli 2012 | 19. Februar 2013

Die beste Quelle von historischen Karten ist bekanntermaßen David Rumseys Map Collection.
Sie hat nur einen Schönheitsfehler: Vollauflösende Karten sind nur im proprietären MrSid-Format zu haben.

Was tun? Konvertieren. Es folgt eine Kurzanleitung für Linux Benutzer:

1.
Download GeoExpress Command Line Utilities

mkdir ~/.mrsid_bin
cd ~/.mrsid_bin/
wget http://bin.us.lizardtech.com/geoexpress_commandlineutils_linux.tgz

2.
Tar-datei extrahieren, im Ergebnis je nach System linux32 oder linux64 öffnen
GeoExpressCLUtils- ebenfalls extrahieren:


mkdir ~/.mrsid_bin
cd ~/.mrsid_bin/
wget http://bin.us.lizardtech.com/geoexpress_commandlineutils_linux.tgz
cd linux
cd linux32/
tar xf GeoExpressCLUtils-8.5.0.3330

3.

export LD_LIBRARY_PATH='/home/{BENUTZERNAME}/.mrsid_bin/linux32/GeoExpressCLUtils-8.5.0.3330/bin'
alias mrsidgeodecode='~/.mrsid_bin/linux32/GeoExpressCLUtils-8.5.0.3330/bin/mrsidgeodecode'

Dann Terminal neustarten nicht vergessen.

4.
Und unsere Datei – in dem Fall einfach unter ~/Downloads gespeichert – konvertieren
mrsidgeodecode -i ~/Downloads/0436003.sid -o ~/Downloads/0436003.tif

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Galdos KML Validator

17. Mai 2012

Ein supernützliches Tool, für alle, die mit KMLs (d.h.mit google Earth) arbeiten – ein Validator für KML-files. Er überprüft sehr gewissenhaft, ob in der KML keine Syntax-Fehler vorliegen.

Galdos KML Validator.

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GeoTwain 1.1

14. Mai 2012

Nachdem ich schon vor einer ganzen Weile GeoTWAIN einen komplett neuen Anstrich und eine benutzbarere Oberfläche verpasst habe, und es jetzt, nachdem wir den Server gewechselt haben jetzt auch endlich halbwegs funktioniert, sollte ich hier den Artikel auch mal Aktualisieren. Dazu, was GeoTwain ist, mal hier einen Text, den wir eigentlich für die Seite des Exzellenz-Clusters vorgesehen haben, der dort aber aus unerfindlichen Gründen immer noch nicht steht:

Die erste Hürde, die für eine räumlichen, kartenbasierte Analyse von Daten zu überwinden ist, ist die Georeferenzierung der vorhanden Quellen: Jedem Ort muss eine – im Idealfall – eindeutige Koordinate zugewiesen werden. Das HRA-Büro im Karl-Jaspers-Centre hat etwa die UTM-Koordinaten 49.409878°/8.689798°. Das in der HRA entwickelte GeoTWAIN liefert dem Wissenschaftler ein webbasiertes Werkzeug an die Hand, das die Georeferenzierung per Interview vereinfacht, und damit den Einstieg in die Darstellung und Analyse mittels (Historischen) Geographischen Informationssystemen ((H)GIS) erleichtert.

Das Tool GeoTWAIN führt nach dem Upload einer Tabelle mit Ortsnamen ein kartengestütztes Interview mit dem Benutzer durch, bei dem zu jeden Namen der wirklich gemeinte Ort mit seinen Koordinaten ermittelt werden kann. Hierbei greift GeoTWAIN auf unterschiedliche Gazetteers (Ortsnamensverzeichnisse samt Koordinaten) zurück und wertet diese vorab aus, um sich überlappende Ergebnisse durch unterschiedliche regionale oder zeitliche Schreibweisen zu verhindern. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Abfrage mittels Google Maps (Google Maps API) und ähnlichen Services, die nur den jeweils „wichtigsten“ Ort anzeigt, liefert GeoTWAIN mehrere, nach Relevanz gestaffelte Ergebnisse. So ist sichergestellt, dass auch ein aus Sicht Googles „niederrangiges“ Neustadt unter mehreren hundert Neustadts in Deutschland gefunden wird; ebenso die Heidelbergs in Südafrika. Das Ergebnis kann u.a. als Google Earth kompatible .kml/.xml-Datei mit Zeitangaben (time stamps) heruntergeladen oder direkt in Google Earth betrachtet werden.

Die Erweiterung „2Flowers“  ermöglicht eine statistische Visualisierung nach Häufigkeit des Vorkommens der einzelnen Ortsnamen. An einer Schnittstelle zur Abfrage per Webservice wird aktuell gearbeitet. Um auch lateinischen Ortsnamen ihr aktuelles Äquivalent inklusive Koordinaten zuordnen zu können, wird aktuell in Zusammenarbeit und freundlicher Unterstützung der Bayerischen Staatsbibliothek München im Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ) eine Einbindung der dreibändigen Großausgabe des „Orbis Latinus“ (1972) umgesetzt. „Orbis Latinus Online“ liefert neben einer Umsetzung der Druckfassung in eine Datenbank samt Georeferzierung auch umfassende Kommentar-/Wikifunktionen, um Unschärfen, Aktualisierungen und Ergänzungen abbilden zu können. Die Datenbank befindet sich aktuell im Betatest und wird nach der endgültigen Freigabe durch die Rechteinhaberin frei im Netz verfügbar sein. Weiterhin soll die Orbis-Latinus-Datenbank über Webservices den Gazetteer für HGIS-Erweiterung der Regesta-Imperii-Datenbank bilden.

Ich bin Dankbar für jeden, der das Ding mal ausprobiert und eventuell seine Eindrücke schildert. Die nächste Version ist jedenfalls schon in der Mache!

www.geotwain.uni-hd.de

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mapit

9. April 2012

Schnell die Distanz zwischen 2 Punkten berechnen und Ähnliches.

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