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Berlin: Orte jüdischen Lebens

23. Juni 2016

Interaktive Karte und App zum Thema jüdischen Leben in Berlin den Jahren der Verfolgung

Webseite: http://ojl.beuth-hochschule.de/

App: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.beuthhochschule.ojl

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Berliner Mauer

23. Juni 2016

Interaktive Karte der Stadt Berlin zum Thema Berliner Mauer

http://www.berlin.de/mauer/verlauf/uebersichtskarte/

Gehört zu der Kartenbasierten Web-App des Gedenkstädte Berliner Mauer

http://berliner-mauer.mobi/startseite.html

Und die eigentliche App:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.exozet.app.theberlinwall

Und noch eine an anonyme App, die nur die Mauer anzeigt

https://play.google.com/store/apps/details?id=undev.berlinWall

 

HistoMap Berlin

22. November 2014

Bildschirmfoto

Kürzlich hatte ich das Vergnügen einer Präsentation eines neues Projektes mit Georeferenzierten Stadtplänen Berlins beizuwohnen. HistoMap Berlin wurde als Kooperationsprojekt zwischen dem Landesarchiv Berlin und der Beuth Hochschule für Technik realisiert, um die K4-Pläne Berlins die von etwa 1924 bis 1961 für Ost- und bis 1991 für Westberlin existieren digital zugänglich zu machen.

Hunderte von auf Leinen gespannten Kartenblättern wurden dafür abgescannt und othorektifziert. Interessanterweise machten die Entwickler die Erfahrung, dass eine Orthorektifizierung nur Anhand der vier Ecken des Kartenblattes bessere Ergebnisse erzielte als eine anhand vieler Referenzpunkte – trotz gewisser Materialbedingten Verzerrungen.

Die Oberfläche des offenbar auf GeoExt basierenden WebGis ist angenehm klar und einfach gehalten: Mit einem Klick in die Karte (zur Abwechslung ein amtlicher Plan des Katasteramtes von 2014 und kein OSM- oder Google-Kartenbild) erscheinen alle Kartenblätter, die an dieser Stelle verfügbar sind und lassen sich als Layer mit Variabler Opazität zu- und wegschalten. Jenes urspüngliche Kartenblatt stellt ein eigenes Layer da, um nicht durch Zusammenfassung von über mehrere Jahre entstandenen Karten einen falschen Eindruck von Lückenlosigkeit zu erwecken. Sympathischer Weise wurde auf weiteren Firlefanz weitestgehend verzichtet, so der Berlin HistoMapper ein tatsächlich nutzbares RechercheTool mit klar umrissenen Anwendungsfeld geworden ist. Er wurde entsprechend Dankbar und Positiv aufgenommen.

Dieses Tool ist u. A. deswegen so ungemein wichtig, da die verwendeten Karten die einzigen Referenzobjekte darstellen, auch für z. B. für historische Straßennamen dar. Eine Geodatenbank mit solchen Ortsbezeichnungen existiert nicht. Das heißt natürlich auch, dass so etwas wie einen historischen Geocoder von Berlin (noch) nicht geben kann, den man im ersten Moment erwartet, wenn man das Ortssuchfeld auf des HistoMappers sieht und enttäuscht feststellt, dass es nur rezente Ortsnamen finden kann.

Für die Zukunft ist eine Erfassung der Osterberliner Karten zwischen 63 und 91 geplant, die im Maßstab 1:5000 vorliegen, sowie eine Ergänzung mit Karten zwischen 1991 und heute. Auch weitere, ältere Kartenwerke könnten hinzugefügt werden: Bereits jetzt ist, sozusagen als Extra, auch der Straube-Plan von 1910 als Layer verfügbar. Alle Karten werden wohl auch als WMS-Ströme zur Verfügung stehen.

http://geom.beuth-hochschule.de/histomap/de/index.html

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Berlin-Minsk

8. November 2013

berlin-minskEin optisch sehr gut gemachtes Webgis „zur Erinnerung an die jüdischen Männer, Frauen und Kinder, die am 14. November 1941 aus Berlin in das Ghetto Minsk deportiert wurden.“

Auf einer Karte von Berlin kann die Schicksale einzelner deportierter nachlesen. Die einzelnen Texte sind von studierenden der HU-Berlin unter Prof. Michael Wildt geschrieben worden.

Aus GIS-Sicht wird hier allerdings einiges Potential verschenkt: Zum einen gibt es keine Zeitleiste, vor allem aber sind außer den Wohnorten der Deportierten gar keine Daten hinterlegt – dem Titel nach hätte man doch erwartet, dass es zumindest auch Minsk markierte Stellen mit Informationen gibt und nicht nur in und um Berlin.

Berlin-Minsk.

Shoothill Time Map Berlin

7. Juni 2013

Nnn ja – durch eine bewegliche Lupe auf einem Luftbild auf die Vergangenheit der Stadt in Form von alten Stadtplänen zu blicken sieht erstmal hübsch aus – ist aber im Grunde genommen nichts Besonderes, und schon gar nichts was eine sinnlose Technologie wie MS Silverlight rechtfertigen würde. Das selbe könnte man in maximal einer Woche mit Openlayers und Javascript basteln, und jeder könnte es sich ansehen, ohne sich irgendwelche Totgeburten von Microsoft installieren zu müssen.

Auch das Andere Beispiel – Interactive Battle of Britain erscheint wenig überzeugend. Schon seltsam, dass Firmen mit solchem Kram viel Geld und sogar Preise verdienen…

 

Time Map Berlin | Shoothill – Bing Maps, Bespoke Software Solutions, GIS, Data Visualisations, Deep Zoom.